Säuglingsbehandlung

Säuglings- und Neugeborenen- Behandlung

Rosel Barge bei einer Säuglingsbehandlung
Rosel Barge bei einer Säuglingsbehandlung

Nach der Geburt der Kleinen haben die Eltern heute viel Unterstützung von den Hebammen. Sie kennen sich mit der Pflege und dem Erkennen der Bedürfnisse der Säuglinge gut aus. Hier arbeiten wir mit der Hebammenpraxis Am Alsterlauf in Hamburg zusammen.

Dennoch bleiben machmal Probleme: Bewegungseinschränkungen des Kopfes, Unwohlsein bei Bauch – oder Rückenlage, Bauchschmerzen, Schlafstörungen, Infekte, Hautausschläge, Muskelspannungen, Trinkschwäche u.a. können verschiedene Ursachen haben.

Durch die Lage im Mutterleib oder die Geburt können kleine Wirbelblockaden an der Halswirbelsäule entstanden sein oder die Muskeln auf einer Seite verkürzt sein. Dann kann der Säugling den Kopf nicht in alle Richtungen frei bewegen oder er mag auf einer Brustseite nicht gerne trinken.

Aus dem selben Grund kann es Dysfunktionen am Becken geben. Dann ist auch oft ein Bein des Säuglings kürzer. Diese Störung kann nicht nur Bewegungseinschränkungen im Beckenbereich auslösen, sondern auch Bauchschmerzen, häufiges Schreien und Muskelverspannungen. In der späteren Entwicklung kann es zu Schwierigkeiten beim Krabbeln, Sitzen oder Laufen kommen.

Auch Blockaden an der Brustwirbelsäule gibt es häufiger mal. Dann mögen die Säuglinge nicht gerne auf dem Rücken oder dem Bauch liegen. Die Bauchlage ist aber enorm wichtig zur Ausbildung der Rückenmuskulatur und damit Grundlage für das spätere krabbeln, Sitzen, Stehen und Laufen. Auch kann es zu Bauchschmerzen oder Atembeschwerden führen.

Nicht so oft, aber manchmal kann der Säugling nicht richtig saugen. Das kann am Kiefergelenk oder auch am den Saugmuskeln liegen.

All diese kleinen Dysfunktionen lassen sich mit sanften osteopathischen Techniken behandeln.

Begleitend setze ich manchmal auch Homöopathie ein.

Viele dieser Blockaden oder Dysfunktionen merken die jungen Eltern nicht sofort oder erkennen nicht den Zusammenhang mit anderen Problemen. Deshalb rate ich dazu jedes Neugeborene ca. 4 Wochen nach der Geburt einmal präventiv osteopathisch untersuchen zu lassen.

Abgesehen von den osteopathischen Dysbalancen gibt es auch manchmal Dysbalancen im Darm, dies besonders, wenn die Mutter Antibiotika in der Schwangerschaft nehmen musste, oder der Darm der Mutter aus anderen Gründen in einer Dysfunktion ist. Aber auch Kaiserschnittkinder haben oft Schwierigkeiten bei der Darmflorabesiedelung. Besonders zu beachten ist der Darm bei Säuglingen deren Eltern an einer Allergie leiden, Säuglinge, die häufig Bauchschmerzen haben, wunden Po, Milchschorf, andere Hautprobleme, schwere oder häufige Infekten. Hier lohnt es sich möglichst schnell den Darm mit einem der hervorragenden Mitteln für Säuglinge und Neugeborene zu versorgen und gleichzeitig bei der Ernährung der Mutter auf Spurensuche zu gehen.